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Wiedersehen mit Eberswalde


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Ardelt-Werke und Kriegswirtschaft


Mitte 1943 veranlasste die Rüstungskommission III des Reichsministers für Bewaffnung und Munition den Ausbau des Lagers westlich des Bahnhofes Eisenspalterei. Auf dem von den Ardelt-Werken angemieteten Gelände entstanden bis zum Jahresbeginn 1944 insgesamt 13 Baracken in Massivbauweise.

Das Gemeinschaftslager West sollte als Unterkunft für etwa 1 000 ausländische und deutsche Arbeiter dienen. Es war geplant, die Arbeiter in der Rüstungsproduktion der Ardelt-Werke einzusetzen.

Im Laufe des Krieges waren 3 000 der 11 000 Beschäftigten im Werk Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Anfang März 1944 wurden die ersten 100 bis 150 Belgier in den Baracken einquartiert, im Mai aber wieder verlegt.
Das geräumte Lager wurde zu einem Außenlager des KZ Ravensbrück umfunktioniert.