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Verfolgung und Zwangsarbeit


Die Konzentrationslager waren Instrumente des Terrors und dienten der Freiheitsberaubung, Ausbeutung, Erniedrigung, Einschüchterung und nicht selten der Tötung der Gefangenen. Eines von ihnen war das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück, in dem im Zeitraum von 1939 bis 1945 132 000 Frauen und Mädchen gefangen gehalten wurden.

Es waren zunächst Deutsche und später vorwiegend Frauen aus den besetzten Gebieten. Ab Ende 1942 stand die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft dabei mit im Vordergrund. Es wurden insgesamt 70 KZ-Außenlager gegründet. Diese befanden sich meist in der Nähe von großen Betrieben. Viele Millionen Deutsche waren im Krieg, und es herrschte ein großer Mangel an Arbeitskräften.

Die deutsche Kriegsindustrie war auf die Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge angewiesen. Insgesamt arbeiteten bis zum Ende des Krieges rund 13 Millionen Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge für die deutsche Wirtschaft. 2,5 Millionen überlebten dies nicht.