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Wiedersehen mit Eberswalde


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Stärkung von Kompetenz für Arbeit am Erinnerungsort Eisenspalterei

 

Der Ort existiert, weil ihn zivilgesellschaftliches Engagement trägt. 


Viele Eberswalderinnen und Eberswalder übernehmen hier Verantwortung für die Geschichte, als Bekenntnis gegenüber den Überlebenden, und weil es immer noch Rassismus gibt und Menschen, die dem Nationalsozialismus anhängen. Eine große Gruppe kümmert sich Tag für Tag um den Erhalt der Baracken und erfüllt das EXIL, so nennen wir den subkulturellen Veranstaltungsort, mit Leben.


Stärkung von Kompetenz für Arbeit


Wir geben der / dem Einzelnen Anreize sich nicht mit Gleichbetroffenen in einer gemeinsamen Hoffnungslosigkeit einzurichten, sondern vielmehr ihr / sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen, und bringen ihr / ihm Optionen nahe, das eine oder andere zu tun. Dabei docken wir an die vorhandenen Vorlieben und Ressourcen an und nutzen den Erinnerungsort Eisenspalterei / den Treffpunkt und Veranstaltungsort EXIL für die unterschiedlichsten Einzelvorhaben, in denen die Beteiligten sich und den Ort Stück für Stück voran bringen.


Die Märkische Oderzeitung berichtete am 14.02.2012:


Zwei Barnimer Preisträger


“Wir freuen uns über unser hervorragendes Abschneiden, das uns in zwei Jahresraten insgesamt 55 800 Euro einbringt”, sagt Kai Jahns von der Koordinierungsstelle für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit, die das preisgekrönte Projekt des Zentrums betreut, das dem Erinnerungsort Eisenspalterei gilt. Dort war Ende 2010 eine Dauerausstellung eröffnet worden, die über die Geschichte der Eberswalder Außenstelle des Konzentrationslagers Ravensbrück berichtet, in der von September 1944 bis April 1945 Zwangsarbeiterinnen untergebracht waren.


Mit dem Projekt ist bereits Anfang dieses Jahres begonnen worden. Es verbindet den weiteren inhaltlichen Ausbau der Dauerausstellung mit dem Vorsatz, Langzeitarbeitslosen eine Perspektive zu geben. “Wir wollen vor allem geringer Qualifizierten helfen, ihre soziale, ökonomische und interkulturelle Kompetenz zu stärken”, betont Kai Jahns. Am Ende des Projektes sollen 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufgenommen oder wenigstens erfolgreich ein Praktikum absolviert haben.


Eine Förderung erfolgt durch:

 

Foerderer 

 

Investition in Ihre Zukunft
 

Das Projekt “Stärkung von Kompetenz für Arbeit am Erinnerungsort Eisenspalterei (ehemaliges Außenlager des KZ Ravensbrück)” wird durch das  Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.